image

Absolut in - auch bei FKK-Fans
Aigues Blanques heißt „weißes Wasser“. Und die im Nordosten gelegenen Bucht hält, was sie verspricht: In der Regel ist das Meer hier tatsächlich glasklar. Der weiße Sand am Meeresboden lässt so das Wasser am Ufersaum in allen Blautönen schimmern.

Aber nicht nur das Meer zeigt sich von seiner besten Seite, die zerklüftete Steilküste und der Blick auf die nahe gelegene Felseninsel Tagomago bilden die perfekte Kulisse für den Strandbesuch. Jahrelang galt die Bucht als Geheimtipp, mittlerweile hat sie sich zum absoluten In-Strand der Ostküste gemausert. Das Publikum ist bunt gemischt. Multikulti - eben typisch Ibiza. An diesem Strand ist Harmonie Trumpf: ob Alt oder Jung, ob Freak, Selbstdarsteller oder Geschäftsmann.

Tagsüber ist in der Umgebung der Strandbars Trubel angesagt, die Musik wird lauter, Beachball-Spieler hechten ihren Bällen hinterher, der eine oder andere Kanufahrer legt an. Wer Ruhe sucht, muss sich jetzt an die hinteren Strände verkrümeln. Und das ist ganz einfach: Am Wasser entlang laufen, bis es friedlicher wird.

Der Sand vor den Bars wird in der Regel jeden Morgen gesäubert, der Weg ins Meer ist aufgrund des seicht abfallenden Strandes leicht zu bewältigen. Die Sonne verschwindet schon am späten Nachmittag hinter den Felsen, was zahlreiche Badegäste sehr schätzen: Denn jetzt kehrt Frieden ein. Bei einem kühlen Glas Wein wird der laue Sommerabend mit Blick auf das weite Meer zu einem wirklich besonderen Erlebnis.

Aigues Blanques ist einer der offiziellen Nacktbadestrände der Insel. Aber wie gesagt: Bunt gemischt - von nackt über „oben ohne“ bis Textil.
Man erreicht Aigues Blanques über die kurvenreiche Straße von Sant Vicent Richtung Sant Carles oder über Sant Carles Richtung Sant Vicent. Einfach der Ausschilderung folgen. Der Weg hinunter zum Strand ist etwas steiler, in der Mittagszeit ist ein Aufstieg von daher etwas anstrengender.

Bei starkem Ostwind können bei auflandigem Wind Algen angespült werden.
Es kann auch vorkommen, dass der Strand nach einem kurzen Unwetter plötzlich schmaler ist als zuvor. Dann hat das aufgewühlte Meer den Strand mit gerissen. Aber keine Angst: Es gibt ihn bald zurück.