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Die wild-romantische Bucht

Wer den Weg zum Naturhafen „Port de ses Caletes” macht, sollte Getränke und Picknick-Korb dabei haben, damit er sich selbst versorgen kann. Schroffe Felswände, kreisende Möwen - für Strandliegenfans, Wassersportfreaks, Familien oder Urlauber, die sich gerne in der Masse tummeln und In-Stränden huldigen, taugt die Bucht überhaupt nicht. Statt Strand und Sand erwarten Sie unbequeme Felsen und Klippen. Auch auf dem Weg ins Meer ist mit steinigen Hindernissen und Seeigeln zu rechnen. Aufpassen - oder Strandschuhe anziehen!

Aber der, der wirklich Meer und Felsen liebt, für den ist es eins der letzten Paradiese der Insel. Es gibt einige Fischerhütten, die im Hochsommer von ihren Besitzern und deren Familien genutzt werden. Das war´s - und das ist gut so. Denn Sie können sich allein oder zu zweit Ihr Plätzchen suchen, wo Sie garantiert niemand stört. Auch, wenn Sie hüllenlos die Sonne genießen wollen.

Auf der schmalen Straße zur Steinbucht ist Vorsicht geboten, an etlichen Stellen ist sie so schmal, dass der Platz bei Gegenverkehr eng wird. Also, langsam fahren, damit Sie nicht den frontalen Crash riskieren oder den Abhang hinunter gedrängt werden! Um zum Port de ses Caletes zu kommen, muss man auf der Straße von der Cala Sant Vicent Richtung Sant Joan kurz vorm Dorf Sant Vicent rechts abbiegen. Der Weg ist gesäumt von Pinien, auf den Terrassen-Feldern wachsen Mandelbäume, die eine oder andere Natursteinmauer ist erhalten. Ibiza pur!

Parkmöglichkeiten sind in der winzigen Bucht zwar gratis, aber extrem knapp. In vergangenen Sommern wurde manches Auto gesichtet, das sich bei Wendemanövern in der Steinwüste hoffnungslos festgefahren hatte.
Bei starkem Nordostwind ist mit trübem Wasser oder Algen zu rechnen.
Preise gibt es nicht, weil es keinen Kiosk gibt. Bringen Sie Ihre Kühltasche mit oder machen Sie es wie die Hippies früher: Ein Stück Brot, ein Stück Käse, eine Flasche Wein - mehr braucht es nicht zum glücklich sein