Sant Miquel

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Schon von weitem sieht man die mächtigen Mauern der Festungskirche des Ortes.
Sant Miquel liegt weit von der Küste entfernt. Denn hier war es sicher vor den Angriffen der Piraten...
Piratenangriffe waren auf ganz Ibiza gefürchtet. Daher errichteten auch die Bewohner von Sant Miquel ihr Dorf in sicherer Entfernung zur Küste. Weit weg vom Hafen, dem heutigen „Port de Sant Miguel“.
Das Dorf im Norden der Insel gehört zur Gemeinde Sant Joan. Besonders sehenswert ist die imposante Festungskirche aus dem 17. Jahrhundert, die auf einem Hügel oberhalb des Dorfes thront.
Jeden Donnerstag ab 18:00 Uhr lockt ein kleiner Kunsthandwerkermarkt. Dort geht es gemütlich und persönlich zu, das Gros der angebotenen Artikel ist nicht importiert, sondern noch wirklich handgemacht. Ohne Hast und Eile kann der Besucher an etwa 30 Ständen zwischen Gold- und Silberschmuck, Leder-, Holz-, Glas-, und Töpferarbeiten, Mode, Fossilien, Makramee, Kerzen, Aquarellen und Seidenmalerei auswählen. Wer hungrig und durstig ist, probiert einen Flaó oder eine ibizenkische Coca, lässt sich ein selbst gebrautes Bier schmecken. Die Atmosphäre ist entspannt, es ist immer Zeit für einen kleinen Plausch. Der Kunsthandwerkermarkt in Sant Miquel ist ein Tipp für alle, die das Besondere lieben und sich ungern von Massen schieben lassen.
Übrigens kann man den Marktbesuch hervorragend mit einem Abstecher in die traditionelle ibizenkische Kultur verbinden, denn jeden Donnerstag um 18.15 Uhr findet vor der Festungskirche in Sant Miquel ein Volkstanz statt. Ebenfalls sehenswert ist die Tropfsteinhöhle Can Marça oberhalb des Hafens Port de Sant Miquel, die in den Sommermonaten normalerweise täglich von 10:30-19:30 Uhr geöffnet ist.