Ibiza Tipps

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Leben auf Ibiza
Zunächst: Ibiza und Formentera sind Inseln, was bedeutet, dass nicht so einfach der Zug nach Madrid genommen werden kann. Das Verlassen des Eilands bedarf manchmal sorgfältiger Planung, vor allem im Sommer, wenn die Flüge teuer und meist ausgebucht sind.
Im Sommer ist das Leben auf Ibiza leicht und beschwingt. Über der Insel liegen ein scheinbar ewig währendes Hochdruckgebiet und viel Lebenslust. Ab November fällt Ibiza – von Formentera ganz zu schweigen – in einen langen Winterschlaf, von dem es erst zu Ostern wieder so richtig erwacht. Mit wenig Geld lebt man auf Ibiza eher schlecht als recht. Die Lebenshaltungskosten sind im Vergleich zum Festland (und selbst Deutschland) recht hoch. Ein winziges WG-Zimmer ohne Heizung wird in Eivissa für mindestens 300 Euro gehandelt. Eine eigene Wohnung mit 50 Quadratmetern ist kaum unter 600 Euro zu haben. Etwas Positives hat das Mieten in Spanien doch: Die Nebenkosten für Strom und Wasser sind mit rund 50 Euro pro Person und Monat verhältnismäßig gering. Wohnungs- und WG-Suchende kaufen sich regelmäßig die beiden lokalen Tageszeitungen „Diario de Ibiza“ und „Ultima Hora Ibiza“. Auch ein Blick in die Kleinanzeigen der Print- und Internetausgabe von „IbizaHEUTE“ lohnt sich häufig. Zu guter Letzt die Sprache, dem Motor der Integration. Spanischkenntnisse schaden auf keinen Fall, denn es ist bei weitem nicht so, dass überall Deutsch verstanden wird. Wer gar mit der Absicht kommt, länger auf der Insel zu bleiben und zu arbeiten, kommt um einen Sprachkurs auf Dauer nicht herum.

Krank werden:
Wer nicht privat versichert ist oder den Arztbesuch in bar bezahlen kann oder möchte, muss in Spanien zunächst ein öffentliches Gesundheitszentrum (Centro de Salud) ansteuern. Dort wird dann entschieden, ob eine Überweisung zum Facharzt notwendig ist. Die Behandlung in diesen Centros de Salud ist für EU-Bürger mit entsprechender EU-Krankenversicherungskarte (fragen Sie Ihre Versicherung) kostenfrei. Privat- oder Zusatzversicherte dürfen sich prinzipiell einen der diversen frei niedergelassenen Ärzte aussuchen. Der Vorteil: So entfallen lange Wartezeiten im Gesundheitszentrum und vor allem können sie Ihre Beschwerden in Deutsch beschreiben. Abgerechnet wird in Bar per Rechnung, die Sie zu Hause Ihrer Versicherung einreichen können oder per Auslandskrankenschein. Erkundigen Sie sich lieber schon vorher bei der Versicherung in Deutschland, wie hoch das Honorar sein darf. Die rechnet nämlich nach der deutschen Gebührenordnung ab. Wer in Spanien als Resident angemeldet ist, hat die Möglichkeit, für relativ wenig Geld einer Privatversicherung (DKV, UKV, Sanitas, Adeslas u.s.w.) beizutreten. Keine Angst übrigens vor staatlichen Krankenhäusern, die Qualität der Pflege ist in der Regel sehr gut. Aber man muss, solange man kein „echter“ Notfall ist, mit längeren und teilweise nervenaufreibenden Wartezeiten rechnen. Gut dran ist natürlich der, der einen entsprechenden Schutzbrief (zum Beispiel über einen Automobil-Club) abgeschlossen hat. Denn dann haben Sie die Möglichkeit, im Falle einer schweren Erkrankung oder eines Unfalles per Flieger zurück in die Heimat ausgeflogen zu werden.

Arbeiten:
Die Jobmöglichkeiten im Touristik- und Gastronomiebereich sind stark an die Saisonzeiten gekoppelt: Wer im Mai kommt, findet relativ sicher eine Saisonarbeit, sei es als Kellner, Bar-Tender oder als Animateur im Clubhotel. In den Wintermonaten sieht die Sache schon anders aus, die Zahl der geöffneten Bars und Hotels reduziert sich auf ein Minimum. Die Saisonarbeiter packen meist schon im Oktober wieder ihre sieben Sachen und verlassen die Insel. Grundsätzlich braucht man als ausländischer Arbeitnehmer in Spanien eine NIE-Nummer. Hierbei handelt es sich um die “Identifizierungsnummer für Ausländer” also die Steuernummer für Ausländer. Sie wird bei der Ausländerbehörde der zuständigen Polizeibehörde unter Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses beantragt. Eine spezielle Arbeitserlaubnis müssen EU-Bürger nicht beantragen. Sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer sind automatisch krankenversichert. Anspruch auf Arbeitslosengeld hat nur, wer innerhalb eines Zeitraums von sechs Jahren mindestens ein Jahr in die Sozialkassen eingezahlt hat. Normalverdiener werden in Spanien nicht reich, im Tourismusbereich und in der Gastronomie liegen die Monatslöhne durchschnittlich bei 1000-1300 Euro netto. Wohlgemerkt während der Saison. Bei der Jobsuche spielt der persönliche Faktor in Spanien eine größere Rolle als in Deutschland. Vieles läuft über Vitamin B und nicht selten entscheidet die Sympathie. Bewerbungen aus Deutschland machen vor diesem Hintergrund nur selten Sinn – aus zwei Gründen: der potentielle Arbeitgeber möchte den Bewerber persönlich kennen lernen, und zweitens tritt man eine neue Stelle in Spanien meist kurzfristig, innerhalb weniger Tage oder Wochen an. Jobangebote finden Sie in den Kleinanzeigenteilen der ibizenkischen Tagespresse und bei IbizaHEUTE

Auto auf Ibiza:
Ausführliche Informationen lesen Sie im Bereich Auto und Straßenverkehr.

Kriminalität und Sicherheit :
Die Zeiten, in denen man nach Verlassen des Hauses sorglos die Tür unverschlossen lassen konnte, sind leider vorbei. Den meisten Schaden richten in der Sommersaison Trickdiebe bei all zu achtlosen Touristen an. Die einen lassen die Kamera auf dem Beifahrersitz ihres Mietwagens liegen, andere fallen an Supermärkten auf Reifenstecher rein. Auch Handtaschendiebe treiben ihr Unwesen – oft lauern sie schon am Flughafen. Gewaltverbrechen sind auf Ibiza und Formentera zum Glück eher die Ausnahme. Natürlich gelten auch hier alle eigentlich bekannten und selbstverständlichen Vorsichtsmaßnahmen: Lassen Sie keine Jacke oder Handtasche sorglos an der Stuhllehne baumeln. Lassen Sie Ihr Portemonnaie, Handy, Schlüssel beim Essen nicht „einladend“ auf dem Tisch liegen. Auch am Strand Ihre Wertsachen nicht unbeabsichtigt lassen. Wenn Sie in der Stadt bummeln gehen, alle Wertsachen fest „am Mann“ tragen und die Handtasche gut festhalten. Sollten Sie einen Mietwagen haben, nichts sichtbar im Auto liegen lassen. Nicht mal eine Jacke oder eine Plastiktüte. Lieber alles in den Kofferraum schließen. Gleiches gilt für ihr Apartment oder das Hotelzimmer. Wichtige Dokumente und Wertsachen besser im Safe einschließen. Der sicherste Tipp: Nehmen sie nur Wertsachen mit, von denen Sie sich auch im Urlaub wirklich nicht trennen möchten. Alles Andere lassen Sie lieber zu Hause. Sollte doch mal etwas passieren, gleich zur Polizei. Es gibt für Notfälle auch eine Telefonnummer der Policía Local, bei der Sie Ihre Anzeige in deutscher Sprache aufgeben können: 902 10 21 12

Feuer:
Ein wichtiges Thema! Denn auf Ibiza und Formentera ist es im Sommer ausgesprochen trocken. Schnell kann durch eine weggeworfene Zigarette oder ein kleines Lagerfeuer ein verheerender Wald- oder Flächenbrand entstehen. Daher ist offenes Feuer in den Sommermonaten auch bei Strafe verboten. Dazu zählt auch das Grillen am Strand oder auf dem eigenen Grundstück! Sollte eine Feuer-Patrouille Rauch entdecken, wird sofort Großalarm ausgelöst. Oder das Löschflugzeug, das routinemäßig über Ibiza kreist, wirft direkt seine Wasserladung über der „Brandstelle“ ab. Das ist auch schon bei vermeintlich harmlosen Lagerfeuern geschehen. Wer einen solchen Einsatz auslöst wird übrigens heftig zur Kasse gebeten. Und das zu Recht! Denn jedes Jahr vernichten Waldbrände große Flächen und gefährden Menschen und deren Häuser.

Also:
Werfen Sie bitte keine brennenden Zigaretten fort. Vor allem nicht aus dem fahrenden Auto. Machen Sie kein Lagerfeuer und grillen Sie nicht im Freien. Bitte auch kein Glas in die Natur werfen. Abgesehen von der Umweltverschmutzung können die Scherben in der Sonne wie ein Brennglas wirken und ein Feuer entfachen. Parken Sie mit dem Auto nicht auf trockenem Gras oder über Gestrüpp. Der Katalysator am Auspuff ist so heiß, das er es entzünden könnte.

Spezialitäten der Insel:
Kräuterlikör: Der „Hierbas Ibizencas“ ist quasi das Nationalgetränk Ibizas, sein genaues Rezept wird streng geheim gehalten. Er enthält die Essenzen von knapp 20 Kräutern und rundet perfekt ein reichhaltiges Essen ab. Böse Zungen behaupten, er schmecke nach „Hustensaft“. Aber so etwas würde ein Ibiza-Liebhaber niemals sagen. Im Gegenteil. Der Hierbas ist beliebt. Man schmeckt die intensiv-feinen Aromen der vielen Kräuter sehr wohl heraus. Der bekannteste Hersteller ist die Firma Marí Mayans, die auch einen sattgrünen Absinth im Angebot hat.
Sobrassada: Eine luftgetrocknete Wurst-Spezialität, die traditionell aus dem magerem Fleisch von schwarzen Schweinen und Paprika hergestellt wird. Nach der Herstellung reift die Wurst mindestens einen Monat. Sie schmeckt besonders gut, wenn die Scheiben gegrillt werden. Man kann diese Wurst aber auch als Brotaufstrich genießen.
Flaó: Dieser aus Frischkäsekuchen mit Minzblättern wurde früher ausschließlich um die Osterzeit – also die Karwoche im Holzofen gebacken. Heute ist er aus den Vitrinen der ibizenkischen Konditoreien nicht mehr wegzudenken. Ein leckere Versuchung für Zwischendurch.
Greixonera: Die süße Nachspeise mit dem unaussprechlichen Namen ist im Grunde genommen ein Pudding mit Zimt. Bei der Zubereitung kommen außerdem Eier, Milch, viel Zucker und Butter zum Einsatz.
Keramik: Das Angebot an bunten Töpferwaren ist auf der ganzen Insel groß. Oft laden Hinweisschilder in verschiedenen Sprachen direkt am Straßenrand zur Shopping-Tour ein. Das Angebot ist breit gefächert und reicht von kitschiger Massenware bis hin zum handbemalten Einzelstück.
Bast-Taschen: Die aus getrocknetem Esparto-Gras hergestellten inseltypischen Taschen sind meist oben offen. Man kann sie über die Schulter hängen. Sie eignen sich hervorragend zum Einkauf oder als Strand-Tasche. Es gibt sie für relativ wenig Geld in verschiedenen Größen und Ausführungen.
Bast-Latschen: Espadrilles heißen sie – und sind neben Badelatschen ein beliebtes Fußkleid. Die Leinenschuhe mit der Sohle aus Pflanzenfasern sind luftig leicht. Sie gehen, im Gegensatz zu Badelatschen, auch abends beim Weggehen als “gut angezogen” durch.
Hippie-Mode: Auch wenn die Hippies immer weniger werden, die mit ihnen assoziierte Mode steht noch immer hoch im Kurs. Vor allem in den romantischen Gassen des Altstadtviertel La Marina in Eivissa zieren diese lässigen und bequemen Kleider und Hemden so manches Schaufenster. Die meist helle und luftige Ibiza-Mode „ADLIB“, die in der Hippie-Mode ihr Wurzeln findet, hat es übrigens zu weltweitem Ruhm gebracht.

Gefährliche Tiere
Vor gefährlichen Land-Tieren muss man auf Ibiza keine Angst haben. Lästig werden zwischen Frühjahr und Sommer höchstens die Stechmücken. Die Supermärkte halten dafür ein ganzes Arsenal an Schutz- und Abwehrmitteln bereit. Auf den ersten Blick unappetitlich sind natürlich die bis zu 5 Zentimeter großen Kakerlaken, die „Cucarachas“. Aber sie gehören nun mal zum Süden, wie die Sonne und das Meer. Vor allem, wenn es dunkel wird, kommen sie aus ihren verstecken. ABER: Auch, wenn diese Tierchen verständlicher Weise nicht sehr beliebt sind, sagen sie – solange sie nur vereinzelt auftreten – nichts über die Hygiene von Restaurants oder Hotels aus. Vor allem in Hafennähe sichtet man sie häufiger. Aber meist sind sie genau so schnell wieder verschwunden, wie sie aufgetaucht sind. Also keine Panik. Vereinzelt gibt es Schlangen auf der Insel. Sie sind zwar giftig – aber für den menschen im Normalfall eher ungefährlich. Was die Giftigen Tiere im Wasser betrifft, hat Ibiza schon etwas mehr „zu bieten“ Eine Kurzinfo zu den einzelnen Vertretern lesen sie unten.
Feuerquallen: Äußert unangenehm verläuft in der Regel der Kontakt mit Feuerquallen. Einige Mediziner empfehlen zur ersten Behandlung das Übergießen der von Nesselungen betroffenen Körperstellen mit Essig oder verdünnter, maximal 10prozentiger Essigsäure oder einfach Meerwasser. Anschließend werden die an der Haut haftenden Tentakelreste sorgfältig durch Auftragen von Rasierschaum mit einem Messerrücken abgestreift.
See-Igel: Die schwarzen stacheligen Kugeln lauern meist auf felsigem Untergrund. Ein Fehltritt kann so manchen Urlaub zerstören. Meist aber sind die Folgen harmloser und schneller verflogen, als allgemein angenommen wird. Behandlung: Bei See-Igelstacheln, die abgebrochen in der Wunde stecken und nicht per Pinzette leicht entfernt werden können (nicht bohren!), sollte man möglichst einen Arzt aufsuchen. Der kann die Überreste fachmännisch entfernen. Meist kann man bereits nach 48 Stunden wieder den Fuß belasten. Falls man nach See-Igelstachelnkontakt und vollständiger Entfernung der Stacheln dennoch eine lokale Entzündung und Schwellung bekommt, soll man den Fuß täglich in einer Essiglösung (50% Essig und 50% heißes Wasser) baden. Auch Zitrone soll helfen. Nach drei Tagen ist dann meist Ruhe.
Petermännchen und Drachenkopf:Hinter diesem freundlichen Namen verbirgt sich nichts Geringeres als eines der gefährlichsten europäischen Gifttiere. Das Petermännchen hält sich gern im flachen Wasser im Sand auf, also auch in Strandnähe. Mit einem Dorn auf den Kiemen und mit Stacheln auf der vorderen Rückenflosse greift das Petermännchen an und gibt sein Gift ab. Das ist für Menschen zwar nicht lebensbedrohlich, verursacht aber im Bereich der Stichstellen erhebliche Schmerzen, die oft Monate lang anhalten. Dagegen hilft Wärme, zum Beispiel die Glut einer Zigarette. Die hält man für ein paar Minuten ganz nah an die Einstichstelle. Anschließend packt man einen Eisbeutel drauf, und der heftige Anfangs-Schmerz klingen nach einiger Zeit ab. Sie sollten aber unbedingt einen Arzt aufsuchen! Der Drachenkopf ist ein Fisch, der vorwiegend auf felsigem Grund zuhause ist. Auch er verfügt über eine giftige Rückenflosse. Das Gift vom Drachenkopf ähnelt dem des Petermännchens. Jedoch soll die Wirkung nicht ganz so lange anhalten. Der Kontakt sollte vorsichtshalber gemieden werden – und auch hier ist ein Arzt nach selbigen anzuraten.

Camping:
Auf Ibiza gibt etwa ein halbes Dutzend Campingplätze – z.B. in Cala Nova, Es Canar und Sant Antoni. Abgerechnet wird nach Anzahl der Gäste , Zelt oder Caravan. Dazu kommt meist eine pauschale Gebühr für den Platz. Auf Formentera gibt es keinen Campingplatz. Wildes Zelten ist auf den Balearen verboten!

Medien auf Ibiza:
Deutsche Zeitungen und Zeitschriften sind überall auf der Insel erhältlich Mit die größte Auswahl hat der Zeitungsladen an der „Placa Vara de Rey“ in Ibiza und der Kiosk auf der „Paseo de S´Alamera“ im Zentrum von Santa Eulària. Hier bekommen Sie fast alle Titel, die Sie auch aus Deutschland kennen. Wissenswertes über die Inseln mit vielen aktuellen Terminen und Tipps bietet jeden Monat unsere ePaper-Ausgabe (über diese App downzuloaden) oder auch die Print-Ausgabe IbizaHEUTE, die flächendeckend an allen größeren Zeitungskiosks, in einigen Hotels oder direkt in der Redaktion in Sta. Eularia zu bekommen ist. Das Angebot an lokalen Radio- und Fernsehstationen beschränkt sich vorwiegend auf die Sprachen Spanisch und Katalanisch. Deutsches Fernsehen und Radio können aber via Satellit empfangen werden. Oft auch in den Hotels.

Telefonieren und Internet:
Auch wenn Sie in Spanien auf dem deutschen Handy angerufen werden, müssen Sie zahlen. Der Anrufer zahlt nur die normalen Entgelte, den ihn ein Anruf auf ihr Handy in Deutschland gekostet hätte. Die Weiterleitung nach Spanien geht auf Ihre Kosten. Vor der Mailbox-Kostenfalle sollten Sie sich unbedingt in Acht nehmen: Sie zahlen hier bei einem auf Ihre Mailbox geleiteten Anruf zum einen die Roaming-Kosten für die Weiterleitung ins ausländische Netz, und zum anderen für die Rückumleitung zurück auf die deutsche Mailbox. Achtung auch bei Datenroaming! Das kann teuer werden. Erkundigen Sie sich vor Reiseantritt, ob Ihr Anbieter einen speziellen Auslands-Datentarif anbietet. Moderne Smartphones haben viele versteckte Datenfunktionen. Im Zweifelsfall das Datenroaming noch in Deutschland deaktivieren. Tipp für den längeren Urlaub: Kaufen Sie sich einfach vor Ort eine Prepaid-Karte. Sie gehen dabei keine Vertragsbindung ein. Sie bekommen ein Guthaben, das können Sie abtelefonieren und nachladen wie Sie möchten. Mit der Karte erhalten Sie auch eine spanische Rufnummer, unter der Sie erreichbar sind, ohne für eingehende Anrufe zu zahlen. Die Vorwahlen von Ibiza nach Deutschland: wählen Sie vor der Telefonnummer und Vorwahl die 0049 und lassen sie die erste Null der Ortsvorwahl weg. (Beispiel für eine Nummer in Hamburg: 0049 40 123456 Oder München: 0049 89 123456) Vorwahl von Deutschland nach Ibiza: Zu Ihrem deutschen Handy muss der Anrufer keine extra Vorwahl wählen. Wenn eine spanische Nummer angerufen wird, muss nur die 0034 vorgewählt werden. Wer regelmäßig seine E-Mails checken möchte, kann das auf Ibiza in den zahlreichen Internetcafés, manchmal auch in Hotels tun. Die Gebühren variieren hier teils erheblich – abseits der Touristenzentren gibt es die Stunde Surfen für einen Euro, in Eivissas Altstadt kostet es das Drei- bis Fünffache. Viele Hotels, Restaurants und Bars bieten inzwischen aber auch kostenfrei WLan-Netze an.

Sonnenuntergänge:
Dank erfolgreichen Marketings ist der romantische Sonnenuntergang zu sanften Chill out-Klängen aus dem Ibiza-Urlaub kaum mehr wegzudenken. Der Renner unter den Locations ist nach wie vor das „Café del Mar“ in Sant Antoni, Keimzelle des weltweiten Siegeszugs unzähliger CDs. Wer ungern auf scharfen Felskanten dem Sonnenuntergang entgegenfiebert, nimmt auf der Terrasse des Café del Mar Platz. Die Getränke sind etwas überteuert, dafür wird man mit einem ungestörten Blick auf den sinken Feuerball belohnt. In unmittelbarer Nähe des Café del Mar gibt es mit dem „Mamob“ und dem „Sunset Café“ zwei Trittbrettfahrer, die sich durchaus sehen lassen können – wenn sie sogar nicht noch gemütlicher sind als das Original. Ein paar Kilometer weiter westlich, in Port d´es Torrent, gibt es verschiedene idyllische Strandabschnitte, von wo aus der Sonnenuntergang mit weniger Kommerz bewundert werden kann. Ein Tipp ist die Bar „Kumharas“ direkt am Strand. Letztlich lassen sich die letzten Sonnenmomente praktisch an der ganzen Nordküste bestaunen – alleine, Romantisch mit dem Partner oder mit Freunden. Hat man dann noch ein Paar Oliven und eine Flasche Vino Tinto dabei, ist der Abend perfekt…

Sehenswürdigkeiten:
Dalt Vila in Eivissa:
Der faszinierende Altstadthügel mit Festungsanlage ist nicht umsonst Weltkulturerbe. Cova de Can Marca: Tropfsteinhöhle bei Port de Sant Miquel mit Licht- und Tonshow und rätselhaften Zeichen von Schmugglern an den Wänden.
Puig de Missa: Santa Eulàrias Hausberg mit architektonisch wunderschöner alter Wehrkirche.
Hippiemarkt Las Dalias: Der traditionelle Markt der Insel ist ein Dauerrenner. Angefangen hatte es einmal mit einem recht schlichten Restaurant kurz vor dem Ortseingang von Sant Charles. Inzwischen ist der Hippiemarkt eine feste Größe auf der Insel. Er findet jeden Samstag ab 10 Uhr im lauschigen Gartenlabyrinth statt. Einige Verkäufer verbringen den Winter im fernen Indien und Thailand und kommen im Frühjahr mit tonnenweise Klamotten und Schmuck zum Verkaufen zurück auf die Insel. Hippiemarkt Es Canar: Hier findet von Mitte April bis Mitte Oktober, auf dem Gelände des Ferienclubs Punta Arabí, jeden Mittwoch ab 10 Uhr, ein riesiger Hippiemarkt statt. Dieser Markt ist nicht so schön und urig, wie der in Las Dalias. Aber dafür ist die Auswahl größer. Auch, wenn eine Menge bunter Ramsch dabei ist.
Las Salinas: Einer der schönsten Landschaften der Insel. Die Salzfelder dienen auch nach über zweitausend Jahren noch immer der Salzgewinnung. Im Sommer verdunstet das Wasser aus den flachen Becken und hinterlässt eine glitzernde Schicht reinen Meersalzes.